26. April 2008

TGIO - Thank God It's Over

Die Midterm Exams sind endlich vorbei und ich sehe wieder Tageslicht. Natuerlich schien vorige Woche die Sonne mit sommerlichen 25 Grad, waehrend es jetzt schon seit Tagen regnet. Kein Grund das Erreichen des ersten Etappenziels nicht ordentlich zu feiern. Donnerstagabend war ich auf einer grossartigen, ungeplanten TGIO-Party auf der sogenannten "Well-Being Street"; einer Strasse direkt neben dem Campus auf der sich Kneipen, Restaurants und Billardbars aneinander reihen. Spontan trafen sich viele Austauschstudenten und Koreaner in der Bar Fiesta, einem dunklen Kellerschuppen, der besonders fuer seine guenstigen Preise bekannt ist. Das Bier wurde in grossen Pitchern bestellt und der Soju floss ebenfalls literweise....der Rest ist dann wohl Geschichte! ^^ Man beachte besonders unsere "Gute-Laune-Brille"!



Freitagabend kamen Georg und ich dann dank unseres Freundes Christopher in den Genuss von erstklassigem Fusion Food. Ueber seine Freundin hatte er einen Restaurantmanager aus dem Seoul Finanzdistrikt kennengelernt, der uns in einem seiner Toprestaurants zum Freundschaftspreis verwoehnt hat. Es gab hausgemachte Fruehlingsrollen, Shrimp im Reisteigmantel, Salat mit hauchduennem, gegrilltem Rinderfilet und suesser Chilisosse, Pizza mit viel Kaese (etwas Besonderes in Korea), Fisch in Honigmarinade, Kalbsgulasch mit Reis, japanische Nudeln mit Meeresfruechten und ein kleines Cremedessert. Dazu haben wir sehr gute Rotweine getrunken; mein Favorit: 2005er Cabernet Sauvignon, Torres. Nach diesem vorzueglichen Abendessen wurden wir dann auch noch zu unseren neuen Bekannten nach Hause eingeladen und dort mit Whiskey und frischem Obst verwoehnt. Besonders interessant fand ich unser Gespraech ueber den Import von auslaendischen Waren nach Korea. Viele kleine Unternehmer und auch grosse Firmen haben sich hieran wohl schon die Finger verbrannt. Der koreanische Konsument ist unheimlich schwer zu kategorisieren, der diversifizierte und hart umkaempfte Markt sehr schwer fuer sich zu gewinnen. Jedes Jahr entwickeln sich hunderte neuer Trends und was heute noch "in" war, kann morgen schon nicht mehr von Interesse sein.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Lisa,

Also wenn ich das alles so lese - ich muß schon sagen, so geht's nicht weiter. Ich bin bisher davon ausgegangen, daß Du in Korea dauerhaft hart arbeitest, jetzt sehe ich, daß Du Dich auch noch amüsierst. Wenn das so weitergeht, werd ich über die Kürzung des Dauerauftrages nachdenken.... :-)

Dad